Warum das Gefühl der Unzulänglichkeit so verbreitet ist – und wie Selbstmitgefühl innere Heilung ermöglichen kann.


Warum das Gefühl der Unzulänglichkeit so verbreitet ist – und wie Selbstmitgefühl innere Heilung ermöglichen kann.

Liebe ist unsere wahre Natur – doch alte Wunden und Schutzmauern trennen uns von ihr. Wahre Liebe entsteht nicht aus Bedürftigkeit, sondern aus innerer Fülle. Selbstliebe ist die Grundlage jeder tiefen und freien Beziehung.

Gruppensituationen können herausfordernd sein und verlangen oft mehr emotionale und mentale Energie als Einzelgespräche. Durch Akzeptanz, schrittweise Übung und eine bewusste Veränderung der inneren Haltung kann der Umgang mit solchen Situationen erleichtert werden.

Es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse selbstbewusst durchzusetzen, um erfüllendere Beziehungen zu erreichen. Durch übermäßige Gefälligkeit und Passivität vernachlässigen Menschen ihre eigenen Bedürfnisse oder lassen sich ausnutzen. Durchsetzungsvermögen, unterstützt durch klare Kommunikation und das Überwinden von Ängsten, kann helfen, ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen in Beziehungen zu finden und so die persönliche Zufriedenheit und den Respekt von anderen zu erhöhen.

Werte sind wie Kompassnadeln, die uns die Richtung anzeigen, in die wir uns bewegen wollen. Sie sind für uns moralisch für gut befundene Eigenschaften und Ideale, nach denen wir handeln. Das geschieht meist unbewusst. Sie sind zudem die Grundlage für unsere alltäglichen und ständigen Bewertungen.

Für viele gilt Ehrlichkeit in einer Beziehung als selbstverständlich und als Basis für ein gutes Gelingen miteinander. Dabei verstehen viele unter Ehrlichkeit jedoch nur die Abwesenheit von Täuschungen, also Lügen. Natürlich bedeutet ehrlich zu sein, per Definition, nicht zu lügen, jedoch beinhaltet Ehrlichkeit weit mehr.

„Ich schaffe das“, „Ich bin stark“, „Ich bin liebenswert“ – wer hat noch nie eine dieser Affirmationen genutzt? Affirmationen sind beliebte Techniken in Mentaltrainings und können sehr effektiv sein.
Aber ist es wirklich so einfach? Reicht es mir, gebetsmühlenartig zu sagen: „Ich bin reich“, damit sich die Geldhähne öffnen? Werde ich attraktiv und begehrenswert, wenn ich das Mantra „Ich bin schön“ tausendfach wiederhole?

Manchmal verhalten wir uns erstaunlich unklug und stehen uns selbst im Wege. Selbstsabotage ist äusserst menschlich. Sie verhindert, dass unsere Vorsätze gelingen oder wir unsere Ziele realisieren. Dennoch ist es möglich, sich von diesem selbstzerstörerischen Verhalten zu lösen.

Jeder redet mit sich selbst. Das ist vollkommen normal, denn der innere Dialog hilft beim Konzentrieren und Lernen. Problematisch werden die inneren Gespräche, wenn sie aus Gewohnheit negativ sind. Es gibt Methoden, um den strengen inneren Richter zum Schweigen zu bringen und damit die Selbstsabotage zu beenden.

Etwas Neues wagen, ins kalte Wasser springen: Das ist gar nicht so einfach und verlangt einiges an Mut. Lorenz Wenger erklärt, warum es sich lohnt gewohntes Terrain zu verlassen und wie wir ganz leicht jeden Tag etwas mutiger werden, um in Zukunft noch besser mit Veränderungen umzugehen.