Mit Meditation das Gehirn neu programmieren!

Mit Meditation das Gehirn neu programmieren!

Mit Meditation das Gehirn neu programmieren!

Mit Meditation das Gehirn neu programmieren!

Seit einigen Jahren gibt es vermehrt Artikel und Bücher, die besagen, dass Achtsamkeitsmeditation mit einer Vielzahl von positiven Effekten verbunden ist. Menschen, die Achtsamkeit praktizieren, entwickeln demzufolge ein höheres Wohlbefinden und eine grössere Belastbarkeit, zeigen mehr Feinfühligkeit und Toleranz im Umgang mit anderen Menschen und verbessern deutlich ihre Konzentrationsfähigkeit und Handlungssteuerung.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien schreiben der Achtsamkeitsmeditation eine Vielzahl von positiven Effekten auf das psychische und physische Wohlbefinden von Menschen zu, wie z.B.:

  • Reduktion von Stresssymptomen
  • verbesserte Kompetenz im Umgang mit Belastungen und schwierigen Gefühlen
  • grössere Gelassenheit
  • höhere subjektive Lebensqualität
  • bessere Selbst- und Fremdwahrnehmung

Doch in welchem Ausmass ist die Achtsamkeitsmeditation in der Lage, mentale Funktionen wie Kontrolle der Aufmerksamkeit, Emotionsregulation oder Imaginationsfähigkeit zu trainieren? Wenn das regelmässige Praktizieren von Achtsamkeitsmeditation derart stark auf unser Gehirn einwirkt, ja es teilweise restrukturiert, müsste man das doch in Hirnscans nachweisen können.

Positive Effekte der Achtsamkeitsmeditation

In einer Studie über die Erfolge von Achtsamkeitsmeditation als Therapieform zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung (Dialectical Behavior Therapy (DBT)) fasst Michael Huppertz zusammen. Achtsamkeit…

  • unterstützt dabei, sich selbst zu spüren und zu erforschen.
  • legt ihr Gewicht auf den augenblicklichen Moment. Damit verringert sich die subjektive Bedeutung der Vergangenheit und Zukunft. Dies wiederum reduziert die Bedeutung von (negativen) Erfahrungen aus der Vergangenheit bei gleichzeitiger Abnahme von Ängsten, die sich auf die Zukunft beziehen.
  • reduziert Grübeln und Nachdenken durch die verstärkte sinnliche Wahrnehmung.
  • führt zu Entschleunigung. Bevor auf Ereignisse und Gefühle reagiert wird, werden diese zunächst wahrgenommen. Automatisierte, schnelle Handlungen werden somit verhindert, wodurch die Chance entsteht, adäquat wahrzunehmen, zu fühlen und zu handeln.
  • reduziert die Emotionalität durch ihre nicht-wertende, neutralisierende Haltung.
  • lehrt uns die bewusste Teilnahme an der Realität. Damit geht eine bewusste und beteiligte Offenheit einher für das, was geschieht – sei es hinsichtlich Situationen, Menschen oder Gefühlen.
Hirnscans beweisen die positiven Aspekte 

Was Huppertz bei seinen PatientInnen feststellen konnte, findet auch Entsprechung bei psychisch gesunden Menschen. Anhand neuester technischer Geräte im Bereich der Neurologie kann man heute in unseren Kopf schauen und dem Gehirn bei seiner Arbeit zusehen.

Richard J. Davidson von der University of Wisconsin–Madison konnte mittels Elektroenzephalographie (EEG) bei tibetischen Mönchen eine grössere Aktivität im linken Stirnhirnlappen und verstärkte Gamma-Wellen belegen. Davidson sieht in diesen Ergebnissen einen Beweis dafür, dass der menschliche Geist durch Meditation geschult werden kann. Er ist zudem der Meinung, die meditative Schulung vergrössere die Kapazität des Gehirns für Bewusstsein, Glück und Mitgefühl. Zu einem ähnlichen Schluss kommt die Diplom-Psychologin und Neurowissenschaftlerin Dr. Britta Hölzl. In ihrer Doktorarbeit wies sie physiologische Veränderungen im Gehirn nach, die durch Meditation ausgelöst wurden und eine nützliche Emotionsregulation ermöglichten. Die Harvard-Forscherin Sara Lazar konnte zudem bei erfahrenen Meditierenden eine deutliche Verdickung in Bereichen der Grosshirnrinde nachweisen, die wichtig sind für kognitive und emotionale Prozesse.

Probieren Sie es einfach mal aus!
  • Bewusst langsamer gehen, z.B. wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen, um einen Kaffee oder Tee zu holen.
  • Bewusst beim Spazierengehen jeden einzelnen Schritt spüren. Wie man auftritt, wie sich der Untergrund anfühlt, wie der Fuss abrollt.
  • Langsam und bewusst etwas trinken. Das Glas oder die Tasse langsam zum Mund führen. Wonach riecht das Getränk? Wie schmeckt es? Wie fühlt es sich im Gaumen an?
  • Ziehen Sie sich am Abend langsam und mit Bedacht aus. Verstehen Sie das Ablegen der Kleider wie ein kleines Ritual, bei dem Sie Kleidungsstück für Kleidungsstück den Tag Revue passieren lassen. Legen Sie die mühsamen Momente dabei genauso ab wie die Socken.
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